Meine All-Time Tipps um schneller zu laufen!


Seitdem ich im April 2016 meinen Youtube Kanal gestartet habe, kann ich mich jeden Tag über Fragen zum Thema Lauftraining freuen. Hier sind meine All-Time Tipps um schneller zu laufen!

Bei all den Fragen, die mich erreichen, wird mir eine Frage immer und immer wieder gestellt: “Felix, wie werde ich schneller über…10/21/42km? Wie schaffe ich den Marathon unter drei Stunden? Was muss ich machen um schneller zu Laufen?" Alle wollen irgendwie schneller laufen.

Wie ist es bei dir, hast Du eine bestimmte Zeit im Kopf, die Du erreichen willst?

Egal, ob 10km unter 40 Minuten, oder einen Halbmarathon unter zwei Stunden - beinahe alle Freizeitsportler haben das Ziel eine gewisse Strecke in einer gewissen Zeit zu schaffen. Das liegt glaube ich auch in der Natur des Menschen: schneller, höher, weiter!

Die Frage nach dem “Schneller-Werden" ist aber echt schwer zu beantworten. Zumal ja jeder Sportler einen anderen sportlichen Background hat.

Ich glaube aber, es gibt einige Lauf-Tipps, die fast alle Läuferinnen und Läufer beachten sollten, um dieses Jahr eine neue Bestzeit zu erreichen. Hier sind meine Top drei:

  • Laufe nicht immer das gleiche Tempo

    Baue im Laufe einer Trainingswoche alle Geschwindigkeiten ein, die Du laufen kannst. Vom kurzen Sprint bis zum ganz lockeren Dauerlauf. Vor allem durch die dynamischere Bewegung bei schnelleren Läufen bekommst Du auch koordinativ nochmal neue Reize. Wenn Du deine Fähigkeit schneller zu laufen verbesserst, wird sich das auch bei längeren Strecken bemerkbar machen.

  • Baue Krafttraining in deine Trainingswoche ein

    Laufen, Schwimmen, Radeln, alles super Sportarten und machen auch mir am meisten Spaß. Ich bin dennoch zweimal in der Woche im Kraftraum und ich rate auch Dir Krafttraining immer wieder in dein Training einzubauen.
    Entgegen der immer noch weit verbreiteten Meinung Ausdauersportler müssten im Kraftraum wenig Gewichte mit hohen Wiederholungszahlen bewegen, solltest Du lieber an deiner Maximalkraft arbeiten. Dafür brauchst Du auch gar nicht so viel Equipment. Mit Kniebeugen, Kreuzheben, Bankdrücken, Schulterdrücken und Klimmzügen hast Du eine Auswahl an Übungen, die dich schon sehr weit bringen werden.
    Aber Achtung: Du solltest dir diese Übungen von einem geschulten Trainer zeigen lassen, am besten ist es, wenn der Trainer auch im Laufe der Zeit immer wieder mal ein Auge auf deine Technik werfen kann.
    Ich habe auch mittlerweile echt Spaß an den Kraftübungen gefunden und kann mich jetzt über eine neue Kniebeuge-Bestleistung so viel freuen, wie über eine gute Laufeinheit!

  • Plane deine Wettkämpfe

    Setze Dir zu Beginn deines Trainingsjahres Ziele und suche Dir einige Wettkämpfe aus, bei denen Du deine Ziele erreichen möchtest.
    Bei einem Marathonläufer ist das eben der eine Marathon, wenn Du deine 10km Zeit verbessern möchtest, können das auch zwei bis drei Rennen sein. Ich würde Dir aber davon abraten in acht Wochen zehn verschiedene Rennen zu machen. Zumindest, wenn Du eine neue Bestzeit erreichen willst.
    Fokussiere dich auf deine Hauptwettkämpfe und plane zusätzlich einige Wettkämpfe ein, die Du als Trainingswettkampf bestreiten kannst - dabei sollte die Zeit dann aber nicht im Fokus stehen.
    Vergiss nicht: jeder Wettkampf ist auch eine starke mentale Belastung. Den Einen mag das weniger mitnehmen, den Anderen mehr - da sind die Menschen unterschiedlich. So oder so, ein Wettkampf, bei dem Du dich vollkommen auspowerst, ist eine intensive Belastung. Deswegen solltest Du dir überlegen, welche Wettkämpfe Du bestreitest und was das Ziel hinter diesen Wettkämpfen ist.

Das sind meine drei Tipps. Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen und vielleicht kennst Du ja jemanden, der davon auch profitieren würde, dann freue ich mich, wenn Du diesen kleinen Post mit ihm oder ihr teilst.

Natürlich bin ich auch gespannt, was Du davon umsetzen wirst. Ich wünsche Dir gutes Training und freue mich auf dein Feedback. Liebe Grüße Felix